Kaspar Sommer – Waldläufer

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Wenn die maximal erträgliche Wahrheit immer geringer wird, tritt zwangsläufig das Phänomen der biegsamen Realität auf den Plan, indem sich Fakten und Fiktionen vermischen, um dem offensichtlichen Durcheinander zumindest einen gewissen Sinn abzutrotzen. Das vorliegende Romandebüt von Kaspar Sommer stellt eine Art Logbuch dar, das dem Leser einen Blick aus der Perspektive des Protagonisten auf dessen Realität gewährt. Bei seiner Reise von seinem Loch bis zum Mars macht er Halt an verschiedenen Stationen seines Lebens und schildert unverhohlen, welche Spielarten der Wahrnehmung in jedem von uns schlummern.