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Team gute Gates Hausbesuche sucht weiteres Personal.

Da unser Geheimlabor den Impfstoff schon so rechtzeitig fertig bekommen hat, haben wir angefangen mit der Zwangsimpfung.

Bitte Bewerbungen an zwangsimpfung@microsoft.com

Die Beherrschung von Spritzbesteck wird vorrausgesetzt.

Erweiterte Exel-Kenntnisse sind von Vorteil, aber kein Zwang.

Bewerber mit menschlichen Vorfahren werden bevorzugt übernommen, da wir durch fehlende Kostümkosten an Geldern einsparen.

Ihr ergebenes NWO-Recruiting_Center

Einsendeschluß, lieber gestern, als morgen.

Der Reiter und das himmliche Kind…

Ein Gedankengang zu den Widerlingen 2020

Ein Radfahrer im Sträflingskostüm fährt ein Schild „Demokratie jetzt“ spazieren. Barfüßige Hippies mit imposanten Dreadlocks spielen Hüpfekästchen. Ein sufistischer Derwisch dreht sich wirbelnd im Kreis. Ein Mütterchen in Multifunktionsjacke schwenkt erbost die Flagge des Deutschen Reichs. Eine Beseelte skandiert „Jesus rettet Leben – Bill Gates zerstört Leben!“ Zwei Männer, die aussehen, als würden sie sonst auf Mittelaltermärkten Poffertjes und selbstgemachten Himbeeressig verkaufen, halten heute anklagend das Grundgesetz in die Höhe.

Ein bizarrer Zug, der sich als Demonstration begreift und als „Hygiene-Spaziergang“ bezeichnet: Es geht gegen die Maßnahmen der Regierung im Kampf gegen Covid-19, es geht um Meinungsfreiheit, das Versammlungsrecht, aber auch um Impfpflicht, Mietwucher, Atommüll-Transporte und um die Solidarität mit Geflüchteten. Es geht um unterirdische Lager, in denen entführten Kindern das Serum Adrenochrom abgezapft werde, es geht um die Rechtschreibreform und um ein bedingungsloses Grundeinkommen. Es ist eher ein Karneval der Ideologien als eine Demonstration.

In Michael Endes Roman „Die Unendliche Geschichte“ stößt der Held Bastian Balthasar Bux im Reich Phantásien auf das heimatlose Volk der Schlamuffen. Die Schlamuffen sind bunte Wesen, die immer Spaß wollen, „in allerhand karierten, gestreiften, geringelten oder gepunkteten Plunder gekleidet, doch schien jedes Kleidungsstück entweder zu eng oder zu weit, zu groß oder zu klein und sozusagen auf gut Glück zusammengenäht.“ Keine Schlamuffe gleicht einer anderen, manche haben bunte Haare, manche haben Glatzen. Die Schlamuffen reden viel und bringen gedanklich alles durcheinander: „Habt Ihr das gehört? Habt Ihr das begriffen? Er ist unser Tolwäter! Er heißt Nastiban Baltebux! Nein, er heißt Buxian Wähltoter! Quatsch, er heißt Saratät Buxiwohl! Nein, Baldrian Hix! Schlux! Babeltran Totwähler! Nix! Flax! Trix!“ Vor allem aber glauben die Schlamuffen, dass sie alles dürfen und niemand ihnen etwas verbieten darf.

Aber nicht nur in der Literatur, auch in der Geschichte gab es immer wieder von der Logik Herausgeforderte und Verwirrte, die sich für Erleuchtete hielten – und sich mangels gesellschaftlicher Anerkennung zu Zügen und Prozessionen zusammenfanden, um in der Gemeinschaft anderer Verwirrter ihren disparaten Thesen Gewicht zu verleihen.

Als Papst Urban II. 1095 für den August 1096 zum Ersten Kreuzzug aufrief und allen Teilnehmern Straffreiheit und den Einzug ins Paradies zusicherte, konnte er nicht damit rechnen, dass bereits im April 1096 allerlei Gesindel nach Jerusalem aufbrach. Eine Armee aus bis zu 40.000 Kleinbauern, Frauen und Kindern, denen geweissagt worden war, das Ende der Welt stehe unmittelbar bevor. Dieser so genannte „Volkskreuzzug“ war allerdings weniger religiös motiviert, sondern eher eine willkommene Fluchtmöglichkeit für Gauner, Kriminelle und Halunken. Wie heute – wer teilnahm, war quasi nicht der Gesetzbarkeit unterworfen, im Sinne des Wortes immun und fühlte sich dadurch unantastbar. Das führte nicht nur zu schrecklichen Pogromen an der jüdischen Bevölkerung in Mainz, Worms und Speyer, sondern auch zu allerlei wirren Selbstermächtigungen: Phantasten, die den Heiligen Schweif eines Esels verehrten oder einer von Gott erleuchteten Gans folgten.

Etwa 300 Jahre später, in der Zeit der großen Pest-Pandemie zwischen 1346 und 1353, der etwa ein Drittel der damaligen Weltbevölkerung zum Opfer fiel, war social distancing der Aufschlag für eine merkwürdige Gegenbewegung: Zunächst „mied ein Bürger den anderen, dass fast kein Nachbar für den anderen sorgte und sich selbst Verwandte gar nicht oder nur selten und dann nur von weitem sahen“, wie Giovanni Boccaccio in seinem „Decamerone“ schrieb.
Dann jedoch entstanden religiöse Bewegungen, die bestehende Autoritäten in frage stellten, denn auch die standen der Pandemie letztlich hilflos gegenüber. In unmittelbarer Erwartung des Weltuntergangs zogen Flagellanten in Geisterzügen durch die Gegend, die die kirchliche Macht für obsolet erklärten.
Durch die Selbstgeißelung bliebe der Einzug ins Paradies nach dem Weltuntergang den Flagellanten vorbehalten, so deren Überzeugung. Der florentinische Geschichtsschreiber Matteo Villani berichtet angesichts der Pest von anderen Formen des Protests gegen die öffentlichen Verhaltensregeln:
„Die Menschen […] trieben es zügelloser und erbärmlicher als jemals zuvor. Sie ergaben sich dem Müßiggang, und ihre Zerrüttung führte sie in die Sünde der Völlerei, in Gelage, in Wirtshäuser, zu köstlichen Speisen und zum Glücksspiel. Bedenkenlos warfen sie sich der Lust in die Arme.“
Auch im Zuge der Schwarzen Pest kam es dann durch den Verlust weltlicher und kirchlicher Autorität zu Pogromen an der jüdischen Bevölkerung als vermeintlich Schuldige an der Katastrophe.

Nein, Geschichte wiederholt sich nicht, auch wenn die großen schwedischen Geschichtstheoretiker von ABBA in ihrem Opus Magnum „Waterloo“ anderes behaupten („the history book on the shelf is always repeating itself“). Aber sie zeigt, dass in Zeiten großer Krisen immer auch verzweifelte und verwirrte Apokalyptiker an die Oberfläche gespült werden. Sie marschieren dann zwar gemeinsam, aber jeder kämpft für sein eigenes, einsames Ziel. Das macht auch die so genannten Hygiene-Spaziergänge nicht zu einer Demonstration, sondern zu einem Schlamuffen-Marsch mit Grundgesetz.

Man kann die Maßnahmen der Regierungen kritisieren, man muss nicht jede Entscheidung der Behörden gutheißen – aber es ist sicher keine gute Idee, sich einzureihen in die karnevalistische Prozessions-Farce der Imbezilen.

Quelle der ich 100% Zustimme

Und ausserdem möchte ich gerne noch lange etwas von den Risokogruppen wie meiner Mutter was haben. Uns allen geht es eigentlich auf die Nerven. Aber das ist kein Grund anzufangen überzuschnappen, sondern sollte uns anspornen es eben nicht zu tun. Wenn man bzw frau das Hinterfragen so wichtig findet, sollte man auch hinterfragen was man sich alles im Internet antut und eben nicht jedem aufgeschreckten Gaul hinterherrennen. Hinterfragen ist perse nicht schlecht, aber nicht alles, was im Internet steht ist wahr oder aus heren Motiven heraus veröffentlicht worden. Ja, Corona ist nervig, aber mir ist meine herzkranke Mutter wichtiger. Und wer das nicht versteht, versteht einfach nicht, was Solidarität bedeutet. Und der oder die kann solange er oder sie will mit dem Grundgesetz wedeln, wie er oder sie will. Hitler ist auch demokratisch an die Macht gekommen und ich sehe da leider viel zu gefährliche Zugpferde und es errinert mich da eher an die apokalyptischen Reiter.

Und an die unverbesserlichen Corona-Leuger-Zweifler-usw:

Weil Corona ja nicht wahr ist, hatten meine Nachbarn, die positiv getestet wurden, alle berichteten typischen Sympome.

Mir ist egal, ob das nun Corona heißt oder einfach scheiß stärkere Grippe.

Bei den Symtomen ist das einfach eine Gefahr für ein Mensch, wie meine Mutter, die drei Herzoperationen hinter sich hat.

Mir ist total Latte wie Zaun, ob ihr rechts, links, mitte, oben, oder unten steht oder ob ihr mental auf der Erde geblieben seid, auf dem Mars ausgewandert seid, oder vom Planeten Melmak her kommt.

Ihr könntet von mir aus euch selbst so gefährden wie ihr wollt. Von mir aus könnte es Darwin richten. Aber ihr gefährdet nicht nur euch selber, sondern auch Menschen, wie meine Mutter. Und das nehme ich persönlich.

Deshalb flüster ich euch gegen den Wind zu:
“Fickt Euch !!! Nicht alles, was im Internet steht ist so poetisch, wie der Reiter mit dem himmlichen Kind.”

habe fertig

PS:

Wenn Du mich herzlos nennst, weil ich darauf bestehe, dass Angehörige ihre kranken Familienmitglieder im Krankenhaus besuchen sollen, dann bin ich gerne herzlos.

Wenn du mich einen Träumer nennst, weil ich weiss, dass wir alle eins sind, dass wir Liebe sind, egal ob schwarz, weiss, rechts, links, Schweizer, Amerikaner, Deutsche etc. , Homo, Hetero, Frau, Mann, alt, jung und dass wir das bald alle erkennen dürfen und gemeinsam in eine glückliche Zukunft gehen, dann bin ich gerne ein Träumer.

Ich habe nix gegen Träume. Ich habe nur etwas gegen unverantwortliches Verhalten.

Und ja ich will auch, dass meine Mutter ihren dementen Bruder im Altersheim sehen kann, weil er hat schon seine eigene tote Frau vergessen, und meine Mutter soll wenigstens für ihn nicht sterben. Aber ich weiß auch, dass es in diesem bestimmten Altersheim keinen einzigen Corona Fall gab, weil eben die Maßnahmen gegriffen haben. Und das macht halt auch Sinn. Ich stecke selber in dem Dilemma. Aber ich will trotzdem nicht meinen Onkel oder meine Mutter gefährden.

Träumen ist eine Sache …
Fahrlässigkeit eine andere …

Von der Freiheit zu träumen ist eine Sache …
Dafür über Leichen zu gehen eine andere …

Ich trinke auch manchmal gerne über den Durst, aber z.B. Alkohol ist nicht umsonst am Steuer verboten.

Das ist für mich das selbe und hat einfach mit Vernunft zu tun.

Die Grenzen der Freiheit liegen nicht ohne Grund da, wo die Freiheit oder gar das Leben anderer gefährdet ist.

Ob man sich nun als Träumer oder Erwachter bezeichnet, soweit sollte man die Realität schon im Blick haben.

Für mich ist das unverantwortlich, was teilweise im Netz von sich gegeben wird oder auf den Straßen gefordert wird.

Wäre es nur das eigene Risiko, könnte man ja sagen, “OK, macht was ihr wollt.”
Aber es gefährdet auch andere.

Und deshalb bin ich gegen Lockerungen.

Und auch wenn ich selber die Grundrechte als eins der größten Errungenschaften sehe, die Grenzen der Freiheit gehören auch dazu. Deshalb wird man mich nie auf einem dieser Corona-Demos treffen.

Quelle 1

Quelle 2

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