Virologin Mölling warnt vor Panikmache

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Mit den Infektionszahlen steigen auch die Maßnahmen rund um das  SARS-CoV-2 oder kurz Corona-Virus. Bundeskanzlerin Angela Merkel rät auf Sozialkontakte weitestgehend zu verzichten. Der Virologe Christian Drosten kündigte an, dass sich 60 bis 70 Prozent aller Deutschen infizieren könnten. Doch die Virologin Prof. Dr. Karin Mölling sagt, dass Corona kein schweres Killervirus ist! Die Panikmache sei das Problem.

„Was in der Welt gerade passiert ist der Situation nicht angemessene Angstmacherei“

„Die Panik ist das Problem“

„Die WHO hat diese Maßnahmen nicht empfohlen!!!“

„Wir überziehen den Bogen!!!“

„Wir haben ein Presse-Epedemie“

Sagt Prof. Dr. Karin Mölling Sie ist Virologin, forschte an der Universität Zürich und am Max Planck Institut für molekulare Genetik in Berlin – Physikerin, Molekularbiologin, sie hat einen preisgekrönter AIDS Therapieansatz entwickelt.

„Man schließt doch auch nicht die Autobahn wegen ein paar Verkehrstoten…“

„Viren sind Teil unseres Lebens, Teil unserer Umgebung.
Wir sind in eine Welt hineingeboren, wo es eben Mikroorganismen Bakterien und Viren gibt.
Sie gehören nicht nur zu uns, sondern sind auch ein wesentlicher Faktor.
Es sind nicht die Hauptkrankmacher, sondern die Antreiber der Evolution….“

Sie denken sich dauernd was neues aus, das bringen sie bei uns in die Zellen, in die Chromosomen
und sie bringen uns Neues bei…

Auf einer Skala von 1 – 10(hoch) befindet sie das aktuelle Virus auf 3 – 4

Wir haben schon 2 – 3.000 Tote in Deutschland bei Influenza dieses Jahr nur in Deutschland, da hört man nix von. Wir hatten vor 2 Jahren 1,5 Mio Tote durch Inluenza weltweit. Jetzt haben wir 5.000 durch Corona. Das ist ein Missverhältnis ohnegleichen.

Zur Klarstellung: Die radioeins-Redaktion betont, dass die Virologin und emeritierte Professorin und Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie an der Universität Zürich, Prof. Dr. Karin Mölling, hier eine Einzelmeinung vertritt. Die Virologin lässt bei ihren Einschätzungen außer Acht, dass mit den beschlossenen Maßnahmen die Zunahme von exponentiell ansteigenden Infektionen verlangsamt werden und insbesondere besonders gefährdete ältere und chronisch kranke Menschen geschützt werden sollen. Das Aufrechnen von Toten bei Unfällen oder anderen Krankheiten mit den Coronatoten erscheint auch angesichts der massiven Tödlichkeitsraten in unseren Nachbarländern zynisch. Sofern das Interview den Eindruck erweckt hat, dass radioeins die Coronakrise verharmlost, möchten wir uns ausdrücklich dafür entschuldigen.

Quelle